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17. August 2017
Besuchen Sie uns auf der Abi Zukunft-Messe!

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15. August 2017
Temporeicher Pokalkampf beim Inklusiven Fußballturnier

Der Wanderpokal des Inklusiven Fußballturniers bleibt in Lingen – trotz der eigens aus Osnabrück angereisten Mannschaft der Firma Hellmann.


11. August 2017
Modellregionen gesucht!

Wie inklusiv ist meine Sportregion? Und wer hilft mir, sie besser zu gestalten? Finden Sie’s heraus und werden Sie Modellregion für MIA - Mehr Inklusion für alle!


21. Juli 2017
Beerdigung in Heimat möglich

Zahlreiche Spenden haben dazu beigetragen, dass der bei einem Badeunfall verstorbene Eritreer in seinem Heimatland beigesetzt werden kann.


13. Juli 2017
Familienratgeber neu aufgelegt

Der Familienratgeber der Aktion Mensch ist ab sofort mobil und in Einfacher Sprache verfügbar.


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WfbM-Beschäftigte bekommen eine Frauenbeauftragte

Jede Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WbM)muss noch in diesem Jahr eine Frauenbeauftragte von den Beschäftigten wählen lassen, die selbst aus den Reihen der Beschäftigten stammt. So schreibt es die neue Werkstättenmitwirkungsverordnung (WMVO) im Rahmen des neuen Bundesteilhabegesetzes vor, um das Mit- und Selbstbestimmungsrecht der Beschäftigten zu stärken. Kristin Otten, Mitarbeiterin des sozialpädagogischen Fachdienstes der WfbM, lud deshalb am 30. Mai zu einer Informationsveranstaltung ein.

Otten vermittelte den 25 anwesenden Frauen, warum dieses Amt so wichtig sei: „Frauenbeauftragte in einer WfbM zu sein, ist eine große Herausforderung. Denn die Gewählte vertritt und stärkt die Interessen aller Frauen mit Behinderung, die in der WfbM arbeiten, gegenüber der WfbM-Leitung. Es ist ihre Aufgabe, sich speziell für die Belange von Frauen mit Behinderung einzusetzen. Und sie ist Ansprechpartnerin für Frauen mit Gewalterlebnissen.“ Dafür benötigt sie Schulungen, Vertrauenspersonen und sie muss von allen Menschen in der WfbM akzeptiert sein.

Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Emsland zu Gast

Als Gast der Veranstaltung referierte Marlies Kohne, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Emsland, über ihre Tätigkeiten: „Meine Schwerpunkte sind die Gleichstellung von Frauen  und Männern, die Vereinbarung von Familie und Beschäftigung sowie der Schutz vor körperlicher und sexueller Gewalt.“

Gerade diese Tätigkeiten waren es, die die Zuhörerinnen besonders interessierten, denn sie gehören auch zu den Aufgaben der künftigen Frauenbeauftragten. Bislang können sich die Beschäftigten bei Fragen und Problemen an den Werkstattrat wenden, dessen Mitglieder aus den Reihen der Beschäftigten stammen. Ebenso sind die Gruppenleitungskräfte Ansprechpartner bei Fragen und Problemen. „Der Werkstattrat bleibt als Gremium auch erhalten“, sagt Otten. „Zusätzlich sollen sich die Beschäftigten an beiden Werkstattstandorten jedoch auch an eine Frauenbeauftragte wenden können.“

Mitarbeitende der WfbM informieren und unterstützen bei der Wahl

Auf die Mitarbeitenden der WfbM kommt zum Jahresende noch viel Arbeit zu: Sie müssen die Beschäftigten über die Aufgaben eines solchen Amtes informieren, Wahlen abhalten und die neu gewählte Amtsinhaberin bei ihrer Arbeit begleiten und unterstützen. „Frau Kohne einzuladen, damit sie über ihre Arbeit berichtet, war der erste Schritt“, sagt Otten. „Am WfbM-Standort Herrenkamp war vor einiger Zeit die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lingen zu Gast, um die Beschäftigten dort zu informieren.“

Mittels Zettel konnten die Zuhörerinnen auf der Info-Veranstaltung mitteilen, was sie von einer Frauenbeauftragten in der WfbM erwarten. Damit sich die Kandidatinnen auf ihr Amt vorbereiten können, gibt es im Juni eine Vorbereitungsschulung. Im Oktober wird dann gewählt. Die Wahlsiegerin hat dann das Recht, sich eine Vertrauensperson  bzw. eine Person zur Unterstützung auszusuchen, die sie in ihrem Amt unterstützt. Das kann eine Gruppenleitungskraft bzw. eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter des Christophorus-Werkes oder auch eine externe Person sein. Zusätzlich steht ihr eine Stellvertreterin – die Zweitplatzierte der Wahl – zur Seite. „Wir haben uns gefreut, dass 25 Frauen sich für das Thema interessieren“, sagt Kristin Otten. „Jetzt hoffen wir, dass sich auch mehrere Kandidatinnen zur Wahl aufstellen. Und damit jede weiß, warum sie wählt, werden wir innerhalb der nächsten Monate immer wieder über das Thema sprechen.“