Aktuelles
21. Juli 2022
Sommerausgabe der Blitzlicht 2022 ist da!

eine prall gefüllte Blitzlicht, voll mit Informationen, spannenden Aktionen und interessanten Projekten erwartet Sie.


20. Juli 2022
Neue Blickwinkel im Blick haben

In der vergangenen Woche nutzte die Fachgruppe Gelingende Kommunikation der Vielfalter ihr Treffen, um sich intern zum Thema Gelingende Kommunikation mit Menschen mit Sehb


20. Juli 2022
Enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft

Christophorus-Werk langjähriger Kooperationspartner der Hochschule Osnabrück


15. Juli 2022
Mitglied des Qualitätsnetzwerks Jobcoaching

Im Auftrag des Integrationsamtes Niedersachsen bietet „Arbeit nach Maß“ Jobcoaching zur Arbeitsplatzsicherung an.


13. Juli 2022
Vernetzung nach Maß

EUTB Emsland besucht das Christophorus-Werk


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Wechsel im Vorstand der BAG BBW

Das Berufsbildungswerk des Christophorus-Werk Lingen e. V. ist auch weiterhin mit einem Geschäftsführer im Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e. V. (BAG BBW) vertreten. Die BAG BBW hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 5. Mai 2022 in Berlin einen neuen Vorstand gewählt. Georg Kruse, Geschäftsführer des Christophorus-Werkes, trat nach über 18-jähriger Vorstandstätigkeit als Schatzmeister der BAG BBW nicht wieder an. Sein Kollege in der Geschäftsführung, Stefan Kerk, stellte sich den Mitgliedern der für berufliche Rehabilitation junger Menschen mit Behinderungen zuständigen Arbeitsgemeinschaft zur Wahl und wurde mit großer Stimmenmehrheit in den neu zusammengesetzten Vorstand gewählt.

Staffelübergabe: Stefan Kerk (rechts) löst Georg Kruse (links) als Vorstandsmitglied in der BAG BBW ab.

Stefan Kerk stellt sich damit der Herausforderung, die berufliche Rehabilitation junger Menschen mit Behinderungen in Deutschland in den nächsten Jahren aktiv mitzugestalten. Kerk punktete bei der Wahl mit fundierten Kenntnissen im Bereich der Kalkulation und Verhandlung von Kostensätzen in den Bereichen Eingliederungshilfe, Kinder- und Jugendhilfe und berufliche Rehabilitation. „Als Kaufmann ist es mein Ziel, die Anforderungen der inhaltlich notwendigen Leistungen mit den wirtschaftlichen Bedingungen in Einklang zu bringen“, so Kerk. Mit dieser Prämisse hatte er sich in den vergangenen Jahren bereits in die Verhandlungen zwischen der Bundesagentur für Arbeit (BA) und der BAG BBW für ein neues Preismodell eingebracht.

 

Kruse als geschätztes Mitglied ehrenvoll verabschiedet

Mit einem Präsentkorb und langanhaltendem Applaus wurde Georg Kruse von den Mitgliedern der BAG BBW als Schatzmeister aus dem Vorstand verabschiedet. Über 18 Jahre hatte Kruse im geschäftsführenden Vorstand und durchgehend als Schatzmeister die Geschicke der beruflichen Rehabilitation junger Menschen in den Berufsbildungswerken Deutschlands mitgestaltet. In die Zeit seiner Vorstandstätigkeit fiel die Professionalisierung der BAG BBW mit dem Aufbau einer Geschäftsstelle in Berlin und der Abschluss eines neuen Rahmenvertrages zwischen der Bundesagentur für Arbeit (BA) und der BAG BBW. Regelmäßige Preisverhandlungen mit der Bundesagentur führten ihn immer wieder in die Hauptstelle der BA nach Nürnberg. Wie wichtig diese Kontakte zwischen dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie der BA als Reha-Träger und den Berufsbildungswerken als Leistungserbringer waren, zeigte sich besonders in kritischen Phasen der Arbeit für Menschen mit Behinderungen. Noch zuletzt beantwortete Kruse als Sachverständiger der BAG BBW Ende April im Bundestagsauschuss für Arbeit und Soziales Fragen zum Thema „Potentiale nutzen – Inklusive Arbeitswelt stärken“. 

 

Hintergrund:

Die BAG BBW e.V. ist ein Zusammenschluss von bundesweit 51 Berufsbildungswerken. Sie sind Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderungen nach § 51 Sozialgesetzbuch, Neuntes Buch (SGB IX). In den Berufsbildungswerken werden insgesamt ca. 16.000 junge Menschen mit Behinderungen auf eine Berufsausbildung vorbereitet oder absolvieren eine von über 250 verschiedenen Berufsausbildungen. Mit großem Erfolg und sehr guten Eingliederungsquoten werden die jungen Menschen anschließend in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert. Damit sind die Berufsbildungswerke ein wichtiger Motor für eine inklusive Arbeitswelt und schaffen Perspektiven für die Teilhabe am Arbeitsleben junger Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen.