Aktuelles
19. August 2019
Ein gelungenes Sommerfest mit vielen Angeboten

Jubiläum der Wohnheime des Christophorus-Werkes mit 500 Gästen


19. August 2019
Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen des BBW – Azubis nun ausgebildete Fachkräfte


08. August 2019
Fünf Standards der Gelingenden Kommunikation: Informationsmaterial zum Download


06. August 2019
Neues Freizeitheft der Ambulanten Dienste

Das Christophorus-Werk bietet seinen Bewohnerinnen und Bewohnern ein vielfältiges Freizeitangebot inklusive Begleitung und Betreuung durch seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


08. Juli 2019
Sozialkompetenz für den Beruf

Die Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth und das Christophorus-Werk haben gemeinsam ein Programm für Berufseinsteiger aufgelegt. Doch was lernen die Auszubildenden bei dem Seminar?


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Aktuelles

SPRINT Projekt für junge Flüchtlinge

„SPRINT“ ist das Sprach- und Integrationsprojekt für junge Flüchtlinge des Niedersächsischen Kultusministeriums. Das Projekt richtet sich an schulpflichtige und nicht schulpflichtige Flüchtlinge zwischen 16 und 21 Jahren.
Die Maßnahme startete am 1. März 2016 und soll ein Jahr andauern. An vier Tagen in der Woche werden den 29 Teilnehmenden in der Berufsschule Lingen Technik und Gestaltung  (BBS) grundlegende Deutsch-Kenntnisse und  kulturelle Unterschiede vermittelt.
An einem weiteren Tag haben sie im Christophorus-Werk Lingen e. V. die Möglichkeit bis zu vier verschiedene Arbeitsfelder kennen zu lernen. Hierzu können sie aus Metall-, Holz - und Farbtechnik, Hauswirtschaft, Gastronomie, Verkauf, Lagerwirtschaft, Gartenbau, Land- und Lagerwirtschaft auswählen. „Generell gab es eine bunte Mischung, dennoch ist die Metalltechnik zurzeit besonders beliebt“, so Frank Surmann, Verantwortlicher im Christophorus-Werk für das Projekt.

Kleine Gruppen von zwei bis drei Personen ermöglichen den Jugendlichen ihre sprachlichen und sozialen Kompetenzen durch Kommunikation mit anderen Auszubildenden auszubauen. „Die Verständigung mit den Flüchtlingen war eine Herausforderung, aber dadurch, dass die Ausbilder darin geübt sind für Auszubildende mit Behinderung oft leichte Sprache zu verwenden, konnte diese Barriere schnell überwunden werden“, erklärt Surmann.

Aber auch für die Teilnehmenden des Berufsbildungswerkes Lingen hat die Zusammenarbeit Vorteile. „Vorbehalte, die auf der Grundlage von Unwissenheit basierten, konnten entkräftet werden.“
Nach Abschluss des Sprint-Projektes werden Leistungstests durch die BBS durchgeführt, um eine individuelle Lösung für die Teilnehmenden in Bezug auf das weitere Vorgehen zu finden. Hierbei werden vor allem das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), die Berufseinstiegsklassen (BEK) und die Berufsfachschulen (BFS) der BBS in Betracht gezogen.