Aktuelles
21. Juli 2022
Sommerausgabe der Blitzlicht 2022 ist da!

eine prall gefüllte Blitzlicht, voll mit Informationen, spannenden Aktionen und interessanten Projekten erwartet Sie.


20. Juli 2022
Neue Blickwinkel im Blick haben

In der vergangenen Woche nutzte die Fachgruppe Gelingende Kommunikation der Vielfalter ihr Treffen, um sich intern zum Thema Gelingende Kommunikation mit Menschen mit Sehb


20. Juli 2022
Enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft

Christophorus-Werk langjähriger Kooperationspartner der Hochschule Osnabrück


15. Juli 2022
Mitglied des Qualitätsnetzwerks Jobcoaching

Im Auftrag des Integrationsamtes Niedersachsen bietet „Arbeit nach Maß“ Jobcoaching zur Arbeitsplatzsicherung an.


13. Juli 2022
Vernetzung nach Maß

EUTB Emsland besucht das Christophorus-Werk


Startseite > Aktuelles > SPRINT Projekt für junge Flüchtlinge

Aktuelles

SPRINT Projekt für junge Flüchtlinge

„SPRINT“ ist das Sprach- und Integrationsprojekt für junge Flüchtlinge des Niedersächsischen Kultusministeriums. Das Projekt richtet sich an schulpflichtige und nicht schulpflichtige Flüchtlinge zwischen 16 und 21 Jahren.
Die Maßnahme startete am 1. März 2016 und soll ein Jahr andauern. An vier Tagen in der Woche werden den 29 Teilnehmenden in der Berufsschule Lingen Technik und Gestaltung  (BBS) grundlegende Deutsch-Kenntnisse und  kulturelle Unterschiede vermittelt.
An einem weiteren Tag haben sie im Christophorus-Werk Lingen e. V. die Möglichkeit bis zu vier verschiedene Arbeitsfelder kennen zu lernen. Hierzu können sie aus Metall-, Holz - und Farbtechnik, Hauswirtschaft, Gastronomie, Verkauf, Lagerwirtschaft, Gartenbau, Land- und Lagerwirtschaft auswählen. „Generell gab es eine bunte Mischung, dennoch ist die Metalltechnik zurzeit besonders beliebt“, so Frank Surmann, Verantwortlicher im Christophorus-Werk für das Projekt.

Kleine Gruppen von zwei bis drei Personen ermöglichen den Jugendlichen ihre sprachlichen und sozialen Kompetenzen durch Kommunikation mit anderen Auszubildenden auszubauen. „Die Verständigung mit den Flüchtlingen war eine Herausforderung, aber dadurch, dass die Ausbilder darin geübt sind für Auszubildende mit Behinderung oft leichte Sprache zu verwenden, konnte diese Barriere schnell überwunden werden“, erklärt Surmann.

Aber auch für die Teilnehmenden des Berufsbildungswerkes Lingen hat die Zusammenarbeit Vorteile. „Vorbehalte, die auf der Grundlage von Unwissenheit basierten, konnten entkräftet werden.“
Nach Abschluss des Sprint-Projektes werden Leistungstests durch die BBS durchgeführt, um eine individuelle Lösung für die Teilnehmenden in Bezug auf das weitere Vorgehen zu finden. Hierbei werden vor allem das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), die Berufseinstiegsklassen (BEK) und die Berufsfachschulen (BFS) der BBS in Betracht gezogen.