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Sozialminister Karl-Josef Laumann besucht Christophorus-Werk in Schapen

(Foto: Fynn Papenbrock/Büro Albert Stegemann (MdB))

Der Landesminister aus Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, hat am Donnerstag das Christophorus-Werk in Schapen besucht. „Das Christophorus-Werk leistet hervorragende Arbeit, um gehandicapten Menschen ein freudvolles und würdiges Leben zu ermöglichen“, lobt Sozialminister Laumann die Arbeit in Schapen.

Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann ist dankbar für das Engagement von Minister Laumann: „Ich bin sehr dankbar, dass mein langjähriger Freund Karl-Josef die Arbeit des Christophorus-Werkes wertschätzt und wir ihm zeigen konnten, wie in Niedersachsen Integration von Menschen mit Behinderungen gelingen kann.“

In der Außenstelle des Christophorus-Werkes in Schapen wohnen 45 Menschen mit einer geistigen Behinderung und herausfordernden Verhaltensweisen, die in der Vergangenheit oft auf langzeitpsychiatrische Begleitung angewiesen waren. Dank des Wohnkonzeptes in ländlicher Umgebung können oft positive Entwicklungen erreicht werden. Die Integration der Einrichtung in die Gemeinde schafft gute Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe der Betroffenen. Georg Kruse, Geschäftsführer des Christophorus-Werkes, machte aber auch auf den zunehmenden Fachkräftemangel und unzureichende Personalausstattung für diesen Aufgabenbereich aufmerksam.

Fehlendes Personal und Pflegenotstand, begründet auch durch den demographischen Wandel, der sich auch im ländlichen Raum zunehmend bemerkbar macht, war ein weiteres Thema des Besuchs. Zahlreiche Pflegerinnen und Pfleger konnten Vertretern aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik ihre persönlichen Zukunftssorgen und aktuellen Nöte aus erster Hand schildern. Minister Laumann zeigte sich verständnisvoll über die Unzufriedenheit mit der Situation vor allem nach der Pandemie. Gleichzeitig unterstreicht er die Erfolge im Bereich der Lohnentwicklung der Pflegerinnen und Pfleger in Niedersachsen.

Stegemann formulierte als klares Ziel, gemeinsam die Pflege deutlich attraktiver zu machen. Hier sei mit den Pflegestärkungsgesetzen viel erreicht worden. Gerade im Bereich der Arbeitsplatzqualität und der finanziellen Entlastung der Angehörigen liege aber noch viel Arbeit vor der Tür. Außerdem sei trotz aller Probleme der Pflegekammer ein wirkmächtiges Sprachrohr der Pflege in die Politik notwendig. „Die Pflegenden müssen sich noch stärker Gehör verschaffen und mit einer Stimme sprechen“, so Stegemann.

(Foto: Fynn Papenbrock/Büro Albert Stegemann (MdB))