Aktuelles
22. September 2021
„Verstehen und verstanden werden – damit Kommunikation gelingt“

Mehr als 300 Teilnehmende beim Fachtag für „Gelingende Kommunikation“


22. September 2021
Berufliche Rehabilitation in Berufsbildungswerken in Zeiten von Corona

Ein Film der BAG BBW veranschaulicht, wie die Umstellung funktionierte, wie durch neue digitale Angebote die Ausbildung und Betreuung der Teilnehmenden gelingen konnte, welche Hygiene- und Schutzkonzepte nötig waren und auch, wo die Heimlernphase an ihre Grenzen kam.


16. September 2021
„Political Slam“ zur Bundestagswahl im Christophorus-Werk


14. September 2021
„Mehr als ein Job“ – Neue Kampagne der BAG WfbM informiert über die Leistung der Werkstätten

Die Kampagne „Mehr als ein Job“ der BAG WfbM informiert über die Leistung der Werkstätten und soll damit die öffentliche Perspektive auf Werkstätten positiv verändern. Werkstätten für Menschen mit Behinderung stehen in der Kritik und teilweise wird die Werkstattleistung eindimensional und verkürzt in der Öffentlichkeit dargestellt. Dies wird den Werkstätten und vor allem der Leistung der 320.000 Menschen mit Behinderungen, die in Werkstätten beschäftigt sind, nicht gerecht.


31. August 2021
„Anders sein“ als Diagnose: Junge Autisten im Beruf erfolgreich

Junge Menschen mit Autismus berichten über ihren Weg ins Berufsleben.


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Schwimmunterricht gesichert

In der Mosaik-Schule des Christophorus-Werkes (Anerkannte Tagesbildungsstätte mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) zählt zum Lehrauftrag auch der Schwimmunterricht. Kernziele dessen sind die Erhaltung und Stärkung der kindlichen Freude an Bewegung, Spiel und Sport sowie die Förderung der körperlichen und sozialen Entwicklung durch vielfältige Bewegungsanreize.

Über ein Jahr hat der Schwimmunterricht corona-bedingt nicht stattfinden können. „Wir hoffen, dass wir nun wieder starten können, sodass wir unseren Beitrag zur Erlangung und Erhaltung der Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen leisten können“, sagt Ina Stilber, Fachkraft für den Sportbereich in der Mosaik-Schule.

Um diese Ziele und die Sicherheit aller Teilnehmenden zu gewährleisten, muss mindestens eine anwesende Lehrperson einen Rettungsschwimmerschein der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.)  in Bronze besitzen. Dieser Schein wird alle drei Jahre aufgefrischt, um die sogenannte Rettfähigkeit nachzuweisen.

Insgesamt zwölf pädagogische Mitarbeitende der Mosaik-Schule haben kürzlich ihre Rettfähigkeit bei der DLRG unter Beweis gestellt: Fünf Mitarbeitende haben den Kurs zum Neuerwerb des Rettungsschwimmerscheins belegt; sieben weitere haben ihren Schein „aufgefrischt“.

Unter Anleitung und Überprüfung dreier DLRG-Verantwortlicher haben die Mosaik-Schul-Mitarbeitenden im Linus Lingen verschiedene Übungen durchgeführt, um ihre Rettfähigkeit unter Beweis zu stellen. Hierzu zählen u. a. das Abschleppen ertrinkender Personen, Tauchen (Strecke/Tiefe), Ausdauerschwimmen, Sprintschwimmen, Schwimmen in Kleidung, Erste-Hilfe-Maßnahmen und theoretisches Grundwissen. „Wir fühlen uns sehr gut geschult und können den Schwimmunterricht mit hoher Professionalität durchführen“, zeigt sich Stefan Schröder, verantwortlich für das Schwimmen in der Abschlussstufe der Mosaik-Schule, begeistert.

„Als DLRG-Ausbilder nehmen wir das Interesse des Kultusministeriums in Hannover wahr, die Rettfähigkeit des Begleitpersonals beim Schulschwimmen zu überprüfen. Gerade mit Wiederöffnung der Schwimmbäder und Start des Schwimmunterrichts in den Schulen müssen die begleitenden Kolleginnen und Kollegen befähigt werden, auf Schwimmunfälle schnell und fachlich sicher reagieren zu können. Das wird nach den vergangenen 17 Monaten umso wichtiger, da kaum relevanter Schwimmunterricht stattfinden konnte und somit viele Schülerinnen und Schüler das Schwimmen nicht erlernen oder verbessern konnten“, erklärt Ludger Roters von der DLRG.