Aktuelles
19. Juli 2018
Erste inklusive Kolonne beim Bauhof Lingen

Beschäftigter der WfbM arbeitet jetzt bei der Stadt Lingen


16. Juli 2018
BBW Lingen ist Norddeutscher Vizemeister

Mit einer herausragenden Leistung aller Spieler fuhr die Mannschaft ihren Erfolg bei der Norddeutschen Fußballmeisterschaft der Berufsbildungswerke in Hannover ein.


05. Juli 2018
Neue Ausgabe der Hauszeitschrift ist da

Lesen Sie, was im letzten halben Jahr hier im Christophorus-Werk los war.


04. Juli 2018
Kampmann und CWL: 10 Jahre Zusammenarbeit

Das stolze Jubiläum dieser einzigartigen Kooperation feierten Mitarbeitende beider Unternehmen bei einem gemeinsamen Frühstück.


27. Juni 2018
Aktion „500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“

Das Christophorus-Werk Lingen e. V. beteiligt sich an der gemeinsamen Aktion des Rotary Clubs Lingen und Rotaract Lingen-Meppen „500 Plastikdeckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“.


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Aktuelles

Kampmann und CWL: 10 Jahre Zusammenarbeit

Seit zehn Jahren arbeiten Klientinnen und Klienten des Christophorus-Werkes in der Lingener Firma Kampmann. Mitarbeitende und Geschäftsführer feierten dieses Jubiläum am 28. Juni im Kampmann-Bistro. Mit einigen Mitarbeitenden aus der Werkstatt hat es angefangen. Heute arbeiten zwei Gruppen mit insgesamt 22 Personen in unserem Unternehmen, zum Gewinn für beide Seiten.

Geschäftsführer Hendrik Kampmann betonte, dass man sich auf die Fertigung stets voll und ganz verlassen könne: „Hier bei uns können die Mitarbeitenden des Christophorus-Werkes ihren pädagogischen Auftrag erfüllen, ihre Klienten ins reguläre Arbeitsleben einzubinden. Sie als Klientinnen und Klienten fühlen sich gebraucht. Die Qualität Ihrer Arbeit stimmt. Für uns ist das menschlich und wirtschaftlich lohnend.“ 

Ausweitung der Produktionskapazitäten

Vor mehr als zehn Jahren haben Beschäftigte der Werkstatt für Menschen mit Behinderung bereits Paletten am Stammsitz in der Hohenfeldstraße gefertigt. Als die Aufträge und Paletten jedoch mehr und größer wurden, entschieden sich beide Seiten dazu, die Produktion in den Hallen der Kampmann GmbH fortzusetzen. Heute arbeiten in beiden Gruppen Menschen mit geistigen, körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen vor Ort und fertigen mehr als 50 verschiedene Komponenten, z. B. Paletten und Elemente für die Klima- und Lüftungstechnik.

"Der richtige Weg für mehr Inklusion im Arbeitsleben"

Christophorus-Werk-Geschäftsführer Georg Kruse sagte: „Mit dieser Zusammenarbeit haben wir damals einen Weg beschritten, wie er auch von der UN-Behindertenrechtskonvention vorgegeben wurde: Nämlich dass Menschen mit Unterstützungsbedarf dort arbeiten, wo es Menschen ohne auch tun. Damit waren wir Vorreiter auf diesem Weg, der immer mehr Bedeutung gewinnen wird.“ Kruse dankte ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit und den verantwortlichen Personen aus beiden Unternehmen, die diese Entwicklung möglich machten.

Kampmann-Mitarbeiterin Lena Kollenberg, zuständig für Einkauf und Marketing, brachte es vor den Beschäftigten auf den Punkt: „Sie fühlen sich heute als Kampmann-Mitarbeitende. Für uns ist Ihre Arbeit unverzichtbar geworden.“ Als Dankeschön überreichte sie allen ein bedrucktes T-Shirt. Anschließend frühstückten Leitungskräfte und Beschäftigte beider Unter-nehmen so, wie es die Klienten des Christophorus-Werkes und die Mitarbeitenden von Kampmann seit zehn Jahren tun: Gemeinsam.

Mitarbeitende und Leitungskräfte des Christophorus-Werkes sowie Geschäftsführer beider Unternehmen