Aktuelles
06. Juni 2019
Georg Kruse als Einzelsachverständiger bei Anhörung des Bundestagsauschusses für Arbeit und Soziales

Zu einer Anhörung des Bundestagsauschusses für Arbeit und Soziales war Georg Kruse, Geschäftsführer des Christophorus-Werkes, als Einzelsachverständiger geladen.


27. März 2019
Pressemitteilung des Wirtschaftsverbands Emsland e. V.: Wirtschaft trifft Talente – 46 EmslandStipendien für mehr als nur gute Noten

Bereits zum fünften Mal hat der Wirtschaftsverband Emsland e.V. talentierte Studierende der Hochschule Osnabrück (Campus Lingen) mit dem EmslandStipendium ausgezeichnet. Insgesamt 32 Mitgliedsunternehmen und weitere Partner des Verbandes setzen sich mit bis zu drei Stipendien pro Stifter für die Förderung der jungen Nachwuchskräfte ein. In diesem Jahr erhalten 46 Studierende die Auszeichnung für besonderes soziales Engagement und vorbildliche Studienleistungen.


13. Februar 2019
Projekt „Gelingende Kommunikation“ gestartet

Süd-West-Niedersachsen auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft – Christophorus-Werk Lingen als kompetenter Ansprechpartner für gelingende Kommunikation


11. Februar 2019
POL-EL: Lingen - Neues Gewalt-Präventionsprojekt vorgestellt

Gemeinsam mit Vertretern des Lingener Präventionsrates, der Beratungsstelle LOGO, des SKM, des Jugendschutzes und der Lingener Polizei stellte Christoph Rickels am vergangenen Mittwoch Abend das Gewaltpräventions-Projekt „First Togetherness“ in den Räumen des Christophorus-Werkes vor.


28. Dezember 2018
Wunschbaum-Aktion: Hörgeräte Vehr erfüllt Weihnachtswünsche

Reichlich Geschenke haben sich unter dem Weihnachtsbaum des Geschäfts in der Lingener Mühlentorstraße gesammelt: Große Beteiligung an der Wunschbaum-Aktion von Hörgeräte Vehr für die Kinder der Kinder- und Jugendhilfe des Christophorus-Werkes.


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Aktuelles

Georg Kruse als Einzelsachverständiger bei Anhörung des Bundestagsauschusses für Arbeit und Soziales

Bild: Deutscher Bundestag

Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes (http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/094/1909478.pdf) und seine Auswirkungen auf das Arbeitsentgelt der Beschäftigten der Werkstätten wurde dort einer kritischen Fragerunde der Abgeordneten unterworfen. Kruse betonte zunächst, dass sowohl die Anhebung des Ausbildungsgeldes und damit die bessere Entlohnung der Teilnehmer im Berufsbildungswerk und im Berufsbildungsbereich der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) ausdrücklich zu begrüßen sei. Auch eine Verbesserung der Einkommenssituation der Beschäftigten im Arbeitsbereich der WfbM, die mit dieser Gesetzesänderung automatisch verbunden ist, sei ein sinnvolles Ziel. Er kritisierte allerdings, dass das höhere Arbeitsentgelt im Arbeitsbereich durch die Werkstätten selbst erwirtschaftet werden muss. Alle Sachverständigen plädierten mit Kruse für eine Erhöhung des Arbeitsentgeltes durch eine Erhöhung des Arbeitsförderungsgeldes oder einen anderen Zuschuss, der nicht durch die Werkstätten selbst erwirtschaftet werden müsse. Parallel dazu solle das Entgeltsystem in den Werkstätten grundsätzlich überarbeitet werden. Dazu betonte Kruse, dass dies nur unter Beteiligung der Menschen mit Behinderung selbst stattfinden könne. Das Gesetz zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes soll bereits heute, am 6 Juni 2019, in 2. und 3. Lesung im Bundestag mit den Änderungen, die vom Ausschuss beschlossen wurden, abschließend beraten werden.

Eine Aufzeichnung der Anhörung kann in der Mediathek des Bundestages (https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7358569#url=bWVkaWF0aGVrb3ZlcmxheT92aWRlb2lkPTczNTg1NjkmdmlkZW9pZD03MzU4NTY5&mod=mediathek) nachverfolgt werden.