Aktuelles
26. November 2020
Mitmachen, Spaß haben, fit bleiben – mit dem digitalen InduS-Sport-Adventskalender

Das gemeinsame Sporttreiben in Vereinen und Gruppen ist zurzeit nicht möglich. Dennoch ist ausreichend Bewegung wichtig. Dazu haben sich die Initiatoren des Projektes InduS (Inklusion durch Sport im Emsland) etwas einfallen lassen: Den digitalen Sport-Adventskalender.


24. November 2020
Der Vielfalter-Kalender: Helge Sonnenberg im Interview mit der Ems-Vechte-Welle

Der „(an)sprechende Kalender" ist Terminkalender, Tagebuch und Lesehilfe in einem. METACOM©-Symbole schaffen Orientierung, Aufkleber visualisieren Ereignisse, der Vorlesestift „AnyBook-Reader©“ spricht Texte.

Was er alles kann und für wen er gemacht ist, das erklärt der Experte für „Gelingende Kommunikation" im Christophorus-Werk, Helge Sonnenberg, im Interview mit der Ems-Vechte-Welle.


19. November 2020
Für bessere Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft

Die Initiative „Mehr wert als ein Danke“ übergibt 53.000 Unterschriften an den Petitionsausschuss des Bundestages


11. November 2020
Online-Umfrage zu „Lingen liefert"

Lingen liefert" ist eine Gemeinschaftsaktion der Lingener Innenstadtgeschäfte.


10. November 2020
1. Digitale Bildungskonferenz 2020: „Sprache und ihre Vielfalt

Am 1. Dezember 2020 findet die 1. Digitale Bildungskonferenz 2020 mit dem Themenschwerpunkt "Sprache und ihre Vielfalt" im Windthorst-Gymnasium in Meppen statt.


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Aktuelles

Für bessere Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft

Foto: Tom Maelsa

Die Sozialunternehmen und Verbände hinter der Initiative „Mehr wert als ein Danke. Arbeiten für und mit Menschen“ haben bundesweit mehr als 53.000 Unterschriften gesammelt, um auf ungerechte Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft hinzuweisen. Gerade die Corona-Pandemie hat schonungslos offengelegt, dass sich die Rahmenbedingungen für Mitarbeitende verbessern müssen. Beispielhaft zeigt sich dies an der Corona-Prämie, die nach dem Tarifabschluss Angestellte in Bund und Ländern erhalten, aber nur wenige Mitarbeitende in der Sozialwirtschaft. Marian Wendt, Vorsitzender des Petitionsausschusses des Bundestages, hat die Unterschriften am 18. November 2020 entgegengenommen.
 
Die Petition „Mehr wert als ein Danke. Arbeiten mit und für Menschen“ ist eine Initiative aus der Sozialwirtschaft. Über 120 Stiftungen, Verbände, Einrichtungen und Dienste aus der gesamten Freien Wohlfahrtspflege haben sich bundesweit vor dem Hintergrund der CoronaPandemie zu einer Initiative zusammengeschlossen, um drei zentrale Forderungen für die Mitarbeitenden in Sozialunternehmen an die Politik und Gesellschaft zu adressieren: 

1.) Bessere Arbeitsbedingungen

2.) Gerechten Lohn

3.) Mehr Wertschätzung  
 
Auch das Christophorus-Werk Lingen e.V. hat die Kampagne als Erstunterzeichner von Anfang an unterstützt und zur Beteiligung aufgerufen. 946 der über 53.000 Unterschriften kommen aus dem Emsland, 264 aus Lingen.
 
Für Marian Wendt zeigt der Erfolg der Petition, dass der Druck in der Sozial- und Gesundheitsbranche immens ist: „Die Petition ist ein Appell an die Politik, sich mit den Anliegen der Praxis auseinanderzusetzen und weitere Weichen für eine zukunftsfeste Sozialpolitik zu stellen.“  
 
Im Kern ruft die Initiative zu einer Intensivierung des politischen Diskurses darüber auf, was soziale und pflegende Arbeit in unserer Gesellschaft braucht, damit sie mehr finanzielle und soziale Anerkennung erlangt. Es geht den Initiatoren um die Solidarkosten, die die Gesellschaft insgesamt bereit ist, für diejenigen zu geben, die ihr Recht auf gleichberechtigte Teilhabe nicht ohne Hilfe, Pflege oder Unterstützung gestalten können. Damit ist direkt die Sicherung des Sozialstaates verbunden. Die Petition fordert, endlich die Tarifbindung in der gesamten Sozialwirtschaft durchzusetzen, damit es mehr Wettbewerb um Qualität gibt und weniger Lohndumping. Leistungsentgelte und Pflegesätze müssen deutlich erhöht werden, damit faire Löhne und fachliche Weiterentwicklungen (u. a. beim Thema Digitalisierung) überhaupt bezahlbar sind. Über bessere Aus- und Fortbildungsangebote soll gerade auch bei der jüngeren Generation die Attraktivität der Berufe in der Sozial- und Pflegewirtschaft verbessert werden, um den bestehenden Fachkräftemangel mindern zu können.
 
Die Corona-Pandemie hat Deutschland wirtschaftlich hart getroffen, so dass es künftig Verteilungskämpfe über die Sozialausgaben geben wird. Die Initiative appelliert an die Gesellschaft, sich wieder bewusst zu machen, warum der Sozialstaat für alle darin lebenden Menschen so wichtig ist: Er sichert unser Zusammenleben in einer Demokratie