Aktuelles
28. Dezember 2018
Wunschbaum-Aktion: Hörgeräte Vehr erfüllt Weihnachtswünsche

Reichlich Geschenke haben sich unter dem Weihnachtsbaum des Geschäfts in der Lingener Mühlentorstraße gesammelt: Große Beteiligung an der Wunschbaum-Aktion von Hörgeräte Vehr für die Kinder der Kinder- und Jugendhilfe des Christophorus-Werkes.


17. Dezember 2018
"Lingen liefert": Christophorus-Werk übernimmt Auslieferungsservice für die Lingener Innenstadt

Einkaufen und entspannt weiterbummeln, ohne schwere Taschen und Tüten: „Lingen liefert“ macht es möglich. Kunden aus Lingen und Umgebung können sich ihre Einkäufe jetzt einfach nach Hause bringen lassen.


14. Dezember 2018
Das Lädchen bietet 20% Rabatt auf alle Weihnachtsartikel

Weihnachtsstoffbeutel und Brotkörbe


14. Dezember 2018
Stadtwerke Lingen spenden 3000 Euro für LinaS

Das Christophorus-Werk Lingen freut sich über eine großzügige Spende der Stadtwerke Lingen.


12. Dezember 2018
Terminankündigung: FED-Elternstammtisch

Der nächste FED-Elternstammtisch findet am 25. Juni 2019 um 19 Uhr in der Alten Posthalterei in Lingen statt. Wie immer besteht Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch.


Startseite > Aktuelles > Christophorus-Werk verabschiedet erste Handwerksgehilfen

Aktuelles

Christophorus-Werk verabschiedet erste Handwerksgehilfen

Am 13. Dezember verabschiedete das Christophorus-Werk Lingen e. V. die ersten Absolventen, die erfolgreich ihre Qualifizierung zum Handwerksgehilfen in den Arbeitsfeldern Holz und Metall abgeschlossen haben. In einer Feierstunde erhielten sie ihre Zertifikate.

Zertifikat dokumentiert Fachkenntnisse

Diese Qualifizierung ist eine von der Handwerkskammer akkreditierte Weiterbildung. Sie hat das Ziel, der beruflichen Qualifizierung in Werkstätten für Menschen mit Unterstützungsbedarf die notwendige Anerkennung zu verleihen. Dadurch ist für die Beschäftigten eine bessere berufliche Entwicklung in der Werkstatt möglich. Außerdem sollen sie einen leichteren Zugang zum ersten Arbeitsmarkt bekommen. Die Qualifizierung zum Handwerksgehilfen Holz/Metall ist seit 2016 im Wirkungsbereich der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim anerkannt. Die Rahmenpläne und die zu vermittelnden Inhalte sind einheitlich. Das schafft auch Betrieben mehr Sicherheit, denn die Fachkenntnisse der Bewerber sind abgeprüft und dokumentiert. Dazu gehören z. B. Kenntnisse über Werkzeuge und Maschinen sowie den Umgang damit, über Unfallverhütungsvorschriften und Arbeitsschutz sowie praktische Tätigkeiten wie Sägen, Bohren, Feilen, Schleifen u.v.m. Ihr Wissen in Theorie und Praxis stellten die Teilnehmer in einer ganztägigen Prüfung unter Beweis.

Klaus van Kampen, Bereichsleiter Berufliche Bildung und Arbeit, gratulierte den neuen Handwerksgehilfen: „Sie haben viel in dieses Zertifikat investiert und festgestellt: Das Lernen muss nach der Schule nicht aufhören. Es ist das ganze Leben lang möglich und öffnet Ihnen neue Türen. Mit diesem Zertifikat haben Sie etwas in der Hand, auf das Sie sehr stolz sein können.“

Reiner Brinkrolf übermittelte die Glückwünsche der Handwerkskammer als deren Vertreter. Er hofft, dass diesem Jahrgang viele weitere folgen werden. „Derzeit bieten unter anderem schon Werkstätten in Papenburg, Nordhorn, Meppen, Osnabrück und eben Lingen die Qualifizierungsmaßnahme an. Hoffentlich ist damit eine Lawine in Gang gesetzt worden“, so Brinkrolf. Das bezieht sich nicht nur auf Handwerksgehilfen für Holz- und Metallberufe: Im Frühjahr 2017 akkreditierte zudem die Landwirtschaftskammer weitere Qualifizierungsmaßnahmen für die Arbeitsfelder Hauswirtschaft und Agrar.

Angehörige, Ausbilder und Teilnehmer haben viel investiert

Vier der fünf Absolventen aus dem Christophorus-Werk arbeiteten bereits in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM), einer hat die Qualifizierung im Rahmen seiner Berufsbildungsmaßnahme geleistet. Hermann Ahuis, Abteilungsleiter der WfbM, war der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Sein Dank geht ebenso an die Gruppenleiter in der Werkstatt, die dadurch zum Ausbilder für ihre Prüflinge wurden: „Dahinter steckt viel Arbeit. Auch den anwesenden Angehörigen möchte ich danken, dass Sie die Teilnehmer während der vergangenen zwei Jahre motiviert und unterstützt haben.“

Im nächsten Schritt entscheiden die fünf neuen Handwerksgehilfen, wo sie ihre Kenntnisse einsetzen möchten: In der Werkstatt oder in einem Unternehmen – dort im Idealfall als Mitarbeiter wie jeder andere auch.