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Aktuelles
15. Dezember 2017
Jetzt im im Handel: 50 Jahre CWL in einem Buch

Die Chronik des Christophorus-Werkes ist unter dem Titel „Ganz da sein – für den Menschen in seiner Vielfalt. Das Christophorus-Werk Lingen e. V. 1963-2016“ erschienen.


15. Dezember 2017
Christophorus-Werk verabschiedet erste Handwerksgehilfen

Kammerakkreditierte Qualifizierung soll Menschen mit Behinderung besseren Zugang zum Arbeitsmarkt schaffen.


15. Dezember 2017
Premiere: Wohnheim Schapen veranstaltet ersten Weihnachtsmarkt

Mitarbeitende und Bewohner des Wohnheims für Menschen mit Behinderung organisierten und gestalteten ihn gemeinsam.


15. Dezember 2017
Adventsflohmarkt des Fördervereins Mosaik-Schule e. V. voller Erfolg

Guter Erlös, eine tolle Stimmung und viele Besucherinnen und Besucher: Veranstalter und Mitwirkende sind mit der Resonanz sehr zufrieden.


13. Dezember 2017
"Rock das Leben - powered by EMP": Imagefilm online

Im neuen Imagefilm über das inklusive Lingener Rockereignis des Jahres bekommen Sie exklusive Eindrücke vor und hinter der Bühne. Jetzt bei YouTube reinklicken!


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Aktuelles

Autorin Gunhild Seyfert hat durch umfangreiche Recherchen in verschiedenen Archiven Dokumente aus den letzten 50 Jahren gesichtet und viele Gespräche mit Zeitzeugen geführt. Mit diesen Quellen und in enger Zusammenarbeit mit dem Redaktionsteam des Christophorus-Werkes hat sie diese Chronik nicht nur zu einer Geschichte des Christophorus-Werkes, sondern auch zu einem Beispiel der sozialpolitischen Entwicklung in der Region vor dem Hintergrund bundesdeutscher Sozialpolitik zusammengefügt. Das über 200 Seiten starke Buch ist in Leinen gebunden und mit Schutzumschlag und Lesebändchen versehen. Es kostet 12,90 Euro und ist in folgenden Verkaufsstellen zu erwerben:

Christophorus-Werk

  • Verwaltung, Zentrale -
  • Handel mit Herz – Der Kramerladen und das Lädchen

Lingen:

  •  Buchhandlung Holzberg

Am 13. Dezember verabschiedete das Christophorus-Werk Lingen e. V. die ersten Absolventen, die erfolgreich ihre Qualifizierung zum Handwerksgehilfen in den Arbeitsfeldern Holz und Metall abgeschlossen haben. In einer Feierstunde erhielten sie ihre Zertifikate.

Zertifikat dokumentiert Fachkenntnisse

Diese Qualifizierung ist eine von der Handwerkskammer akkreditierte Weiterbildung. Sie hat das Ziel, der beruflichen Qualifizierung in Werkstätten für Menschen mit Unterstützungsbedarf die notwendige Anerkennung zu verleihen. Dadurch ist für die Beschäftigten eine bessere berufliche Entwicklung in der Werkstatt möglich. Außerdem sollen sie einen leichteren Zugang zum ersten Arbeitsmarkt bekommen. Die Qualifizierung zum Handwerksgehilfen Holz/Metall ist seit 2016 im Wirkungsbereich der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim anerkannt. Die Rahmenpläne und die zu vermittelnden Inhalte sind einheitlich. Das schafft auch Betrieben mehr Sicherheit, denn die Fachkenntnisse der Bewerber sind abgeprüft und dokumentiert. Dazu gehören z. B. Kenntnisse über Werkzeuge und Maschinen sowie den Umgang damit, über Unfallverhütungsvorschriften und Arbeitsschutz sowie praktische Tätigkeiten wie Sägen, Bohren, Feilen, Schleifen u.v.m. Ihr Wissen in Theorie und Praxis stellten die Teilnehmer in einer ganztägigen Prüfung unter Beweis.

Klaus van Kampen, Bereichsleiter Berufliche Bildung und Arbeit, gratulierte den neuen Handwerksgehilfen: „Sie haben viel in dieses Zertifikat investiert und festgestellt: Das Lernen muss nach der Schule nicht aufhören. Es ist das ganze Leben lang möglich und öffnet Ihnen neue Türen. Mit diesem Zertifikat haben Sie etwas in der Hand, auf das Sie sehr stolz sein können.“

Reiner Brinkrolf übermittelte die Glückwünsche der Handwerkskammer als deren Vertreter. Er hofft, dass diesem Jahrgang viele weitere folgen werden. „Derzeit bieten unter anderem schon Werkstätten in Papenburg, Nordhorn, Meppen, Osnabrück und eben Lingen die Qualifizierungsmaßnahme an. Hoffentlich ist damit eine Lawine in Gang gesetzt worden“, so Brinkrolf. Das bezieht sich nicht nur auf Handwerksgehilfen für Holz- und Metallberufe: Im Frühjahr 2017 akkreditierte zudem die Landwirtschaftskammer weitere Qualifizierungsmaßnahmen für die Arbeitsfelder Hauswirtschaft und Agrar.

Angehörige, Ausbilder und Teilnehmer haben viel investiert

Vier der fünf Absolventen aus dem Christophorus-Werk arbeiteten bereits in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM), einer hat die Qualifizierung im Rahmen seiner Berufsbildungsmaßnahme geleistet. Hermann Ahuis, Abteilungsleiter der WfbM, war der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Sein Dank geht ebenso an die Gruppenleiter in der Werkstatt, die dadurch zum Ausbilder für ihre Prüflinge wurden: „Dahinter steckt viel Arbeit. Auch den anwesenden Angehörigen möchte ich danken, dass Sie die Teilnehmer während der vergangenen zwei Jahre motiviert und unterstützt haben.“

Im nächsten Schritt entscheiden die fünf neuen Handwerksgehilfen, wo sie ihre Kenntnisse einsetzen möchten: In der Werkstatt oder in einem Unternehmen – dort im Idealfall als Mitarbeiter wie jeder andere auch.