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Aktuelles
13. Mai 2022
Wechsel im Vorstand der BAG BBW

13. Mai 2022
Spendenaufruf für E-Rikscha

Radfahren für alle - Menschen mit Behinderungen mehr Mobilität ermöglichen


11. Mai 2022
Zukunftstag am Christophorus-Werk

Der 28. April war für zwölf Schülerinnen und Schüler ein besonderer Tag. Nach Pandemiebedingter Zwangspause konnte der Zukunftstag in diesem Jahr endlich wieder in Präsenz stattfinden.


02. Mai 2022
Gelingende Kommunikation der Hochschule Osnabrück

Expertenvortrag für Teilnehmende des Studiengangs Pflege


28. April 2022
Anhörung zu den Potentialen der inklusiven Arbeitswelt

Georg Kruse als Sachverständiger im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales


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Das Berufsbildungswerk des Christophorus-Werk Lingen e. V. ist auch weiterhin mit einem Geschäftsführer im Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e. V. (BAG BBW) vertreten. Die BAG BBW hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 5. Mai 2022 in Berlin einen neuen Vorstand gewählt. Georg Kruse, Geschäftsführer des Christophorus-Werkes, trat nach über 18-jähriger Vorstandstätigkeit als Schatzmeister der BAG BBW nicht wieder an. Sein Kollege in der Geschäftsführung, Stefan Kerk, stellte sich den Mitgliedern der für berufliche Rehabilitation junger Menschen mit Behinderungen zuständigen Arbeitsgemeinschaft zur Wahl und wurde mit großer Stimmenmehrheit in den neu zusammengesetzten Vorstand gewählt.

Staffelübergabe: Stefan Kerk (rechts) löst Georg Kruse (links) als Vorstandsmitglied in der BAG BBW ab.

Stefan Kerk stellt sich damit der Herausforderung, die berufliche Rehabilitation junger Menschen mit Behinderungen in Deutschland in den nächsten Jahren aktiv mitzugestalten. Kerk punktete bei der Wahl mit fundierten Kenntnissen im Bereich der Kalkulation und Verhandlung von Kostensätzen in den Bereichen Eingliederungshilfe, Kinder- und Jugendhilfe und berufliche Rehabilitation. „Als Kaufmann ist es mein Ziel, die Anforderungen der inhaltlich notwendigen Leistungen mit den wirtschaftlichen Bedingungen in Einklang zu bringen“, so Kerk. Mit dieser Prämisse hatte er sich in den vergangenen Jahren bereits in die Verhandlungen zwischen der Bundesagentur für Arbeit (BA) und der BAG BBW für ein neues Preismodell eingebracht.

 

Kruse als geschätztes Mitglied ehrenvoll verabschiedet

Mit einem Präsentkorb und langanhaltendem Applaus wurde Georg Kruse von den Mitgliedern der BAG BBW als Schatzmeister aus dem Vorstand verabschiedet. Über 18 Jahre hatte Kruse im geschäftsführenden Vorstand und durchgehend als Schatzmeister die Geschicke der beruflichen Rehabilitation junger Menschen in den Berufsbildungswerken Deutschlands mitgestaltet. In die Zeit seiner Vorstandstätigkeit fiel die Professionalisierung der BAG BBW mit dem Aufbau einer Geschäftsstelle in Berlin und der Abschluss eines neuen Rahmenvertrages zwischen der Bundesagentur für Arbeit (BA) und der BAG BBW. Regelmäßige Preisverhandlungen mit der Bundesagentur führten ihn immer wieder in die Hauptstelle der BA nach Nürnberg. Wie wichtig diese Kontakte zwischen dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie der BA als Reha-Träger und den Berufsbildungswerken als Leistungserbringer waren, zeigte sich besonders in kritischen Phasen der Arbeit für Menschen mit Behinderungen. Noch zuletzt beantwortete Kruse als Sachverständiger der BAG BBW Ende April im Bundestagsauschuss für Arbeit und Soziales Fragen zum Thema „Potentiale nutzen – Inklusive Arbeitswelt stärken“. 

 

Hintergrund:

Die BAG BBW e.V. ist ein Zusammenschluss von bundesweit 51 Berufsbildungswerken. Sie sind Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderungen nach § 51 Sozialgesetzbuch, Neuntes Buch (SGB IX). In den Berufsbildungswerken werden insgesamt ca. 16.000 junge Menschen mit Behinderungen auf eine Berufsausbildung vorbereitet oder absolvieren eine von über 250 verschiedenen Berufsausbildungen. Mit großem Erfolg und sehr guten Eingliederungsquoten werden die jungen Menschen anschließend in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert. Damit sind die Berufsbildungswerke ein wichtiger Motor für eine inklusive Arbeitswelt und schaffen Perspektiven für die Teilhabe am Arbeitsleben junger Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen.

Radfahren für alle - Menschen mit Behinderungen mehr Mobilität ermöglichen

Das Christophorus-Werk ruft zu Spenden für ein besonderes Fahrrad auf. Ein Gefährt, speziell ausgelegt für Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind. Die Bewohner, Betreute und Teilnehmende der Programme des Christophorus-Werkes freuen sich, wenn wir ihnen mit einer E-Rikscha mehr Mobilität und Teilhabe am Leben ermöglichen können.

Bildquelle: vanraam.com

Das Leben und Wohnen für Menschen mit Behinderungen so angenehm wie möglich zu gestalten, ist ein großes Anliegen des Christophorus-Werkes. Dazu gehört auch, Menschen an alltäglichen Dingen teilhaben zu lassen, wie zum Beispiel Fahrradfahren. Doch immobile Menschen mit Behinderungen, die nicht in der Lage sind, sich eigenständig mit einem Rollstuhl fortzubewegen, sind für Ausflüge in die nähere Umgebung häufig auf einen Transport mit einem Rollstuhlbus angewiesen.

Doch auch sie möchten, wie andere auch, mit dem Rad unterwegs sein und die Natur genießen. Mit einer elektrischen Rikscha können sie auf bequemen Weg an Ausflüge in die Natur teilhaben. Auch für das Betreuungspersonal ist die Begleitung bzw. der Transport der bewegungseingeschränkten Personen mit diesem speziellen Fahrrad in angenehmer Weise umsetzbar.

Die Anschaffung eines solchen Gefährts ist jedoch mit großem finanziellem Aufwand verbunden. Daher bittet das Christophorus-Werk um Spenden:

„Mit der Anschaffung der elektrischen Rikscha möchten wir die Menschen in den Wohngemeinschaften und Teilnehmende des Familienentlastenden Dienst (FED), die erheblich in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, am Leben außerhalb ihres Wohnumfeldes gleichermaßen teilhaben lassen“, so Georg Kruse, Geschäftsführer Christophorus-Werk Lingen. „Wir freuen uns über jede Unterstützung und bedanken uns schon jetzt herzlichst bei den Spendern.“ 

 

Über die Spendenplattform betterplace.com werden Spenden für das Projekt gesammelt:

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